CKW- Aktien für den Tiefbahnhof?

CVP-Präsident Martin Schwegler schlägt vor, den Tiefbahnhof Luzern mit dem Verkauf der kantonseigenden CKW-Aktien zu finanzieren. Die Neue LZ lobt: Endlich ein Vorschlag. Abgesehen davon, dass die städtischen Grünen bereits eine Initiative zur Finanzierung am Laufen haben und wir im Kantonsrat mehrmals einen Fonds forderten, ist die Idee des Aktienverkaufs etwas weniger handfest, als er auf den ersten Blick erscheinen mag: Statt dass im Voraus das Geld angespart wird (wie das bei einem Fonds der Fall wäre), zahlt man einfach im Nachhinein, weil die Aktien dann keinen Ertrag mehr abwerfen. Das heisst genau gleich wie bei einer Vorausfinanzierung: Entweder muss das an einem andern Ort eingespart werden oder es braucht zusätzliche, andere Einnahmen.

Die Finanzierung über den Verkauf der Aktien klingt gut, ist aber nix anderes, als wenn man den Tiefbahnhof durch die Aufnahme von Krediten finanzieren würde, für die bezahlt man dann Zinsen, beim Verkauf der Aktien verliert man Einnahmen, was dann gehüpft wie gesprungen ist.

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