Der Raub des Briefkastens – Folge 7

Wir trauern wieder um einen Briefkasten. Gestern morgen zwischen neun und halb elf wurde unser Hochsicherheitsbriefkasten gestohlen. Es ist Kasten 5.Wir hatten ihn mit sechs Riesenschrauben in eine Felswand gedübelt.

Man brauchte Spezialwerkzeug, um den Kasten abzumontieren und musste dazu das Türchen für die Briefablage aufbrechen. Jemandem ist es dies aber Wert.

Ansonsten nichts Neues im Westen: Im Juni versprach mir die Post, die Verfügung werde nun ausgestellt (Siehe andere Briefkastengeschichten). Sie haben es wieder nicht geschafft. Und vor zweieinhalb Wochen, als ich in Bern nachfragte, wusste man nichts mehr. Eine Verfügung? Der Fall sei abgeschlossen. Meine Bitte, mir die Verfügung innerhalb von zwei Wochen auszufertigen, wurde zwar entgegengenommen, aber es kam keine. Es kam auch kein Telefon. Auch sonst nix.

Wenn man neun Monate auf eine Verfügung warten soll, zwanzig Monate Briefwechsel mit der Post hinter sich hat, dann hat man langsam aber sicher das Gefühl, dass bei der Post mächtig der Wurm drin ist.

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