Ein guter Tipp auf dem Weg zur Vollkommenheit…

Zum Glück gibt es noch unseren Erzbischof Haas. Seit seiner Versetzung nach Vaduz ist er leider etwas in Vergessenheit geraten. Schade, denn sein Unterhaltungswert ist immer noch hoch, wie es sein Einsatz gegen die Registrierungsmöglichkeit für gleichgeschlechtliche Paare einmal mehr zeigt. Die Gesetzesvorlage in Liechtenstein wird von der Kirche folgendermassen bekämpft:

„Homosexuelle Menschen seien aus der Sicht der katholischen Kirche zur Keuschheit aufgerufen. Das bedeute, «sie sollen sich durch die Tugenden der Selbstbeherrschung und der sexuellen Enthaltsamkeit der christlichen Vollkommenheit annähern». Letztlich geht es dem Erzbistum um nichts weniger als um den «Fortbestand der Gesellschaft, den allein die auf der Ehe begründete Familie und nicht eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft garantieren kann».“ Tagi online von heute

Es bleibt anzufügen, dass es das Geheimnis der allumfassenden katholischen Kirche bleiben wird, wie durch sexuelle Enthaltsamkeit der Fortbestand der Gesellschaft gerettet werden kann. Die unbefleckten Empfängnisse sind zwar zur Zeit grad wieder aktuell, aber doch nicht allzu häufig.

Im weiteren wünsche ich an dieser Stelle allen katholischen Kirchenmännern viel Erfolg und Durchhaltevermögen bei ihrem Weg zur Vollkommenheit mit dem äusserst probaten Mittel der Selbstbeherrschung.

Eine Antwort auf „Ein guter Tipp auf dem Weg zur Vollkommenheit…“

  1. Nach der Lehre der katholischen Kirche sind alle Gl ubigen verpflichtet gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften Einspruch zu erheben. Aus diesem Grund ist es in katholischen Kirchen unm glich eingetragene Lebenspartnerschaften zu segnen. Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst Limburg hat einem katholischen Pfarrer in Wetzlar deshalb das Amt als Bezirksdekan entzogen.

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