Altersvorsorge à la Luzerner Regierung

Zuerst versuchte es Max Pfister bei der CKW. Mit einer Neudefinition seines dortigen Verwaltungsratssitzes floss die Entschädigung in seine eigene Tasche fliessen. Dumm, die Sache flog auf und noch dümmer, Max Pfister verlor daraufhin auch noch grad die Aussicht auf eine Wahl in den Ständerat. Die Luzerner Regierung hatte anscheinend Mitleid mit seinem scheidenden Mitglied und schlägt Max Pfister als Verwaltungsratsmitglied der Luzerner Kantonalbank vor. Man darf hier die Steigerungsform „noch viel dümmer“ verwenden. Das Communiqué zum Wahlvorschlag von heute kommt zwar sehr salbungsvoll daher (…kennt die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Kantons sehr gut…kann die Interessen der gesamten Bevölkerung kompetent einbringen…), aber es kann nicht kaschieren, dass hier einem werdenden Alt-Regierungsrat ein lukrativer Posten zugeschoben wird. Und dann noch einem, der die gleiche Sache mit einem CKW-Verwaltungsratssitz bereits durchgespielt hat. Das ist je nach Standpunkt gegen die Interessen des Kantons, gegen die Interessen der Bank oder schlicht geschmackslos und komplett ignorant.

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