Rettungsplan oder Bankrotterklärung?

Heute konnte man in der Luzerner Zeitung lesen, wie der Krienser Gemeinderat finanziell über die Runden kommen will. Nach der abgelehnten Steuererhöhung will er diese fürs 2012 nicht noch einmal vorschlagen, sondern mit einem rigorosen Sparkurs und einem ziemlich nebulösen Wachstumspfad bei den Einnahmen nicht allzu tief in die Schuldenwirtschaft abgleiten.

Aufhorchen lassen nicht die üblichen Floskeln von Finanzchef Paul Winiker, man werde neue Aufgaben nur sehr restriktiv einführen. Diskutieren muss man aber die Aussage, dass es für die Zentrumsbauten sehr eng werde. Nun kann man sich getrost fragen, ob ein neues Gemeindehaus nötig ist, wenn man eh mit Luzern fusionieren möchte. Will man das aber nicht – wie es gerade jene Kreise meinen, die die Steuererhöhung ablehnten – so bedeutet die Aufgabe der Zentrumsplanung und das Streichen der Investitionen für ein neues Dorfzentrum eine Bankrotterklärung. Das Krienser Zentrum hätte schon längst einen Schub verdient, eine Verdichtung und mehr Qualität. Wer jetzt darauf verzichtet, sagt deutlich, dass er keine Ideen mehr für unsere Gemeinde hat. Oder dass sich die einzige Idee  in einem tieferen Steuerfuss erschöpft. Ob das auf die Dauer genügt?

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