Ein Ansporn für Fusionsverhandlungen

Paul Winiker hat bekannt gegeben, dass er gerne Gemeindepräsident werden würde. So liest sich jedenfalls seine Stellungnahme vom Mittwoch in der Luzerner Zeitung. Man darf sich mit Fug und Recht fragen, ob er nicht besser die Krienser Finanzen in Ordnung bringen würde, bevor er grad die Leitung der ganzen Gemeinde übernimmt. Die Schulden steigen und es gibt weder ein Konzept noch eine Strategie, wie man die Finanzprobleme in den Griff bekommt. Sein Lavieren bezüglich einer Steuererhöhung ist kein Zeichen von Führungsstärke. Wir erinnern uns: Als SVP und FDP im Herbst 2008 die Steuern senkten, war der Gemeinderat dagegen. Paul Winiker gab aber bekannt, dass er persönlich für eine Steuersenkung sei. Keine zwei Jahre später kämpfte er dann wieder für eine Steuererhöhung, konnte aber seine eigene Partei nicht von seiner Position überzeugen. Und heute ist einem wieder gänzlich unklar, ob Paul Winiker für oder gegen eine Steuererhöhung ist. Etwas mehr Klarheit und Standfestigkeit darf man von einem Gemeindepräsidenten erwarten.
Immerhin: Die KrienserInnen haben es selber in der Hand, Paul Winiker von einer Kandidatur abzubringen. Er hat bekannt gegeben, dass er nur antritt, wenn Kriens politisch eigenständig bleibt. Wir danken für die Unterstützung, denn das wird vielleicht die eine oder andere Person dazu animieren, doch für die Verhandlungen zu stimmen…

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