Wie Frau Kuby das Reaktionäre liebevoll verpackt

Heute war also der Vortrag von Gabriele Kuby über das unheilvolle Gender Mainstreaming. Was moderne Gleichstellungspolitik bedeutet, wird bei dieser Frau in eine Weltverschwörung von Schwulengruppen und radikalen Lesben umgedeutet, die die Familie zerstören wollen und die Werteordnung niederreissen.
Der Vortrag hatte mit ihren Extrembeispielen, Versatzstücken und Zitaten, die völlig aus dem Zusammenhang hinaus gerissen waren, durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Allerdings war dieser schwer zu ertragen, denn ihre Ansichten sind krass schwulen- und lesbenfeindlich.
Sie wies immer und immer wieder darauf hin, dass dieses Gender Mainstreaming nie politisch legitimiert worden ist. Auf meinen Einwand, dass doch in der Schweiz die registrierte Partnerschaft für homosexuelle Paare eindrücklich vom Stimmvolk angenommen worden sei, antwortete sie, es sei halt Druck ausgeübt worden und es fehle die Wachsamkeit der Menschen.
Ebenfalls ärgerlich war ihre völlige Verkennung der Realitäten. Nach ihrer Darstellung werden Christen heute diffamiert und unterdrückt, wenn sie ihre Meinung sagen und Schwulen und Lesben dagegen sind keinerlei Diskriminierungen mehr ausgesetzt. Sie hat keine Ahnung, wie viele von ihnen immer noch versteckt leben und ein Coming Out auch heute kein Spaziergang ist.
Ganz besonders ärgerlich aber war ihre Feststellung, dass sie nichts gegen Schwule und Lesben habe, dass diese auch nicht mehr verfolgt werden sollten, dass man ihnen liebevoll begegnen soll, dass ihre Lebensform aber weniger wertvoll sei für die Gesellschaft, da aus ihren Verbindungen keine Kinder entstünden.
Frau Kuby, herzlichen Dank, dass wir nicht mehr ans Kreuz geschlagen werden sollen und nicht mehr im Knast enden. Dummerweise genügt uns das aber nicht – wir möchten gleichberechtigt in der Gesellschaft leben können.
Nicht ärgerlich aber erschreckend war das Vokabular von Frau Kuby: Es gibt einen Feind, ein Territorium zu verteidigen und wir stecken in einem kulturellen Krieg. Sorry, aber wer ein solches Vokabular braucht, sät Unfrieden und kommt mir alles andere als christlich vor.

3 Antworten auf „Wie Frau Kuby das Reaktionäre liebevoll verpackt“

  1. Jedem das seine, aber für mich sind Sie das Letzte!

    „eindrücklich vom Stimmvolk angenommen,“ diese Formulierung spricht schon Bände.
    Wieviele Bürger der Bevölkerung mußten denn ihre Stimme abgeben? richtig eine Minderheit!
    Kennen Sie den Ausdruck Political correctness? genau mit diesem Instrument wird in Europa sein Jahrzehnten die Mehrheitsbevölkerung zum Wohle von Minderheiten drangsaliert und Sie schwätzen hier was von eindrücklich?
    Genau solche Typen wie Sie sind es doch, die seit den 68ger versuchen Familie und Gesellschaft zu zerstören und wahrscheinlich reicht Ihr Intellekt nicht aus um zu begreifen wessen Interessen Sie dienen.
    Und genau wie ein Cohn Bandit kleine dreijährige Mädchen zu sexuellen Handlungen animiert, wird von Eurer Lobby, schwul sein für alle propagiert.
    Na wenn Sie es als positive gesellschaftliche Entwicklung ansehen, das sich Männer zum CSD halb nackt in Berlins Strassen in nicht zu übertreffender vulgärer Art der Bevölkerung präsentieren, na dann schöne Grüße von Caligula, das hatte die Menschheit schon mal.
    Früher gab es den § der Erregung Öffentlichen Ärgernisses, solche Schwulen-Freaks wie Sie, machen daraus heute ein Happening und klagen das auch noch als Recht ein.
    Viele von Euch haben keine Moral mehr und benehmen sich auf den Strassen schlimmer als Tiere und wenn sich jemand dagegen wehrt dann muss er sich solche schwachsinnigen Argumente wie Ihre anhören.
    Haben Sie schon mal Heteros gesehen die ein Strassenhappening veranstalten in dem es vordergründig nur ums FICKEN geht ?

    Mir ist egal was einer in seinen vier Wänden macht, aber wenn ich zwei Körperflüssigkeiten austauschende Typen sehe, widert mich das an!
    Und wahrscheinlich nicht nur mich, aber wir sind ja nur die Minderheit.
    Ich bin heil froh das meine Familie weit genug von Ihrer kranken Homo Gesellschaft weg wohnt, weil die zum Glück meist nur in Städten zu finden sind.
    Erinnert irgendwie an die Geschichte von den Städten Sodom…..
    Und falls Sie jetzt Ihre Homophobie Keule schwingen wollen, vergessen sie es, weil ich habe einen ganz süßen schwulen Mitarbeiter und der findet solche auf die Kacke hauenden wie Sie und deren Ansichten genauso krank.
    Aber wenn Schwule glauben sie müßten sich in aller Öffentlichkeit produzieren, dann kann man euch nur viel Glück wünschen, wenn irgendwann der Moslem im Land die Oberhand gewinnt, dann werdet ihr den Tag verfluchen, an dem ihr uns und unsere Lebensgemeinschaften zu solch Nurfuckingcontracts degradieren wolltet, wie ihr sie an den Tag legt.
    Für solche Typen wie Sie, würd ich keinen Finger krumm machen.
    Der lächerliche Versuch Gabriele Kubik hier zu desavouieren, konnte auch nur einem Schwulen einfallen.
    Und Frau Kuby leidet sicher nicht an einem Verfolgungswahn, eher Sie an Realitätsverlust, weil vielleicht knüpfen Sie mal einen Kontakt zur Schwulenszene von Malmö, damit Sie wissen wer hier sich was einbildet.

    Ihr Linksgrünenhomogutmenschenfreaks habt Euch mit der MultiKulti Kacke das eigene Loch geschaufelt

    Viel Spass mit Ihrem restlichen Leben, auf das dieser Allah Euch Exhibitionisten mal kräftig bereichert.

  2. Es war keine Minderheit: Das Partnerschaftsgesetz wurde bei einer Stimmbeteiligung von 56 Prozent klar angenommen.

  3. zuerst war es eine Minderheit, weil man es in Salamitaktik klein, klein nur in zwei Kantonen einführte. Die Suppe lässt man dann eine Zeit köcheln damit sich alle dran gewöhnen, das man ja ach so tolerant ist.
    Die Schwulen und Lesben Lobby hat von den anderen Lobbyisten gelernt.
    Hätte man sofort in der ganzen Schweiz abstimmen lassen, wär die Entscheidung sicher anders ausgegangen, weil wie man es bei den Minarettbeführwortern gut beobachten konnte, da war man dann nicht geduldig genug.
    Manipulation der Massen

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