Tiefbahnhof: Dran bleiben

Die ständerätliche Verkehrskommission schlägt einen schnelleren Ausbau des Bahnnetzes vor. Erstmals hat eine eidgenössische Instanz auch den Tief- oder Durchgangsbahnhof Luzern als Ziel festgelegt. Für dessen Planung sollen Bundesgelder eingesetzt werden und in einer zweiten Etappe bis 2030 soll die Kapazität Luzern – Zürich erweitert werden. Was nur mit der Verwirklichung des Tiefbahnhofs möglich ist; wenn dieser schon geplant wird.
Eine sinnvolle Alternative gibt es denn auch nicht: Hunderte von Millionen in eine Rotsee-Doppelspur zu stecken und den Engpass Bahnhof doch nicht anzupacken, brächte der Region bei hohen Kosten wenig Nutzen. Es ist zu hoffen, dass diese Botschaft nun in Bern angekommen ist.
Das lange Warten, die Enttäuschung, dass der Tiefbahnhof nicht in einer ersten Projektrunde realisiert wird, hat die Diskussion um Alternativen wieder aufflammen lassen. Bleibt zu hoffen, dass der Entscheid der Kommission dazu führt, dass alle am gleichen Strick ziehen. Wir könnten dabei andere Projekte, die heiss umstritten sind, vielleicht sogar hinter uns lassen.

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