Sieben Gründe gegen die Abschaffung der Liegenschaftssteuer

1. Keine weiteren Steuerverluste
Nach mehreren Steuersenkungen nimmt der Kanton trotz Bevölkerungswachstum und Teuerung heute nicht mehr Steuern ein als vor zehn Jahren. Real hat er damit hohe Einnahmenverluste erlitten.
2. Keine Verschärfung der Finanznot
Der Kanton Luzern muss weiter sparen und neue Sparpakete schnüren. Er kann es sich nicht leisten, auf diese Einnahmen zu verzichten.
3. Keine widersprüchliche Signale
Auf Grund der schlechten Finanzsituation musste der Kanton dieses Jahr den Steuerfuss erhöhen. Gleichzeitig die Liegenschaftssteuer abzuschaffen ist widersinnig.
4. Keine Privilegierung einer Minderheit
Nur wer eine Liegenschaft und Wohnimmobilien besitzt, profitiert von der Abschaffung der Liegenschaftssteuer. Dies ist eine Minderheit der Bevölkerung. Bezahlen müssen die Ausfälle aber alle.
5. Reichsten profitieren am meisten
Die Liegenschaftssteuer ist vom Wert der Liegenschaft abhängig. Je teurer das Haus, desto grösser wäre die Entlastung des Besitzers bei einer Abschaffung. Für kleinere Hausbesitzer beträgt die Steuer schon heute weniger als 200 Franken im Jahr.
6. Die Mieterinnen und Mieter zahlen drauf
Wer Wohneigentum besitzt, würde steuerlich entlastet – also nicht nur Eigenheimbesitzer, sondern auch Vermieter. Mit der Abschaffung der Liegenschaftssteuer würde deren Rendite erhöht.
7. Eigentümer proftieren bereits heute steuerlich
Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer profitieren bereits heute von diversen Steuervorteilen. Durchschnittlich zahlen sie bei gleichem Einkommen und Vermögen weniger Steuern als Mieter. Die Abschaffung der Liegenschaftssteuer ist deshalb nicht nötig.

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