Einmal zuviel – einmal zu wenig

Heute hat auch noch Zentralplus mit dem bisherigen Favoritenthema der Luzerner Zeitung zugeschlagen: Die Moos- und Bundesstrasse im Besonderen und der Verkehr im Allgemeinen. Die Aufgabe der Papeterie Donnini ist auch hier Aufhänger ein wichtiger der Geschichte. Im einten Artikel (Zentralplus) ist insbesondere die starke Verkehrszunahme durch die Umleitung wegen der Sperrung des Rechtsabbiegers auf der Pilatusstrasse das Problem, in der Luzerner Zeitung war der Schwerpunkt eher bei den fehlenden Parkplätzen. Einmal zuviel – einmal zuwenig.

Schlicht ärgerlich fand ich die Aussage auf Zentralplus: „Problematisch ist, dass es in der Neustadt kaum Parkhäuser gibt und die mobile Kundschaft auf Parkplätze angewiesen ist.“ Erstens hat es im Gebiet Hirschmatt – Neustadt soviele Parkplätze wie eh und ein Parkhaus in der Winkelriedstrasse. Wo sollte man denn noch welche hinpflastern? Ei, gäbe das einen Aufschrei, wenn Fahrspuren zu Gunsten von Parkplätzen aufgehoben würden.  Zum anderen ist eine Papeterie ein typisches Geschäft mit Laufkundschaft, da zieht der Hinweis auf die zentnerschweren Einkäufe meistens nicht.

Wie auch immer – die Gewerbler in Kriens, Horw oder Ebikon leiden an den gleichen Problemen wie jene in der Stadt Luzern. Das eigentliche Problem ist doch die Konkurrenz. Mit dem Pilatus-Markt, mit anderen Einkaufszentren und dem neu geplanten in Ebikon mit diesem etwas grössenwahnsinnigen Namen muss es den kleinen Läden ja den Schnauf abstellen.

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