Mein Leben

Kinder- und Kuhjahre

  • 1967 Geburt in Rickenbach bei Beromünster. Ich verlebe dort meine zwei ersten Lebensjahre – die Erinnerungen sind eher verschwommen.
  • 1969 Umzug der Familie Töngi zurück auf den Hof Unter-Strick in Kriens mit einer wunderbaren Aussicht auf Berge, Stadt und Autobahnkreisel und BESTER Erinnerung an unsere erste Kuh mit dem schwungvollen Namen „Adler“ und den krummsten Hörnern
  • 1974 bis 1980 lerne ich allerlei Nützliches in der Primarschule Kuonimatt
  • Desgleichen in der Kantonsschule Alpenquai

Von der Backstube zur Politik

  • 1980 erste politische Tat: Von unserem Religionslehrer angestiftet, backen wir Weihnachtsguetzli und verkaufen diese zu Gunsten der unter dem Kriegsrecht leidenden Polen.
  • 1981 zweite politische Tat: Als politischer Ausgleich schlage ich vor, zu Gunsten der unter dem Pinochet-Regime leidenden Mapuche-Indianer Guetzli zu backen.
  • 1983 Kampfkandidatur Louis Schelbert gegen Franz Kurzmeyer um das Stadtpräsidium. Die Stimmfreigabe der SP treibt mich in die Arme der POCH.
  • 1985 Eintritt in die IG Velo und die Entdeckung der neuen Welt der NGO.
  • 1986 Mithilfe bei einer Protestaktion in der Kanti Alpenquai nach dem Brand in Schweizerhalle. Heroischer Kampf zwischen Literaten und Wirtschaftsgymnasiasten.
  • 1987 Kandidatur Grünes Bündnis für den Einwohnerrat Kriens

Zwischen Paketen und Plakaten

  • 1988 bis 1997 Studium der Geschichte und der deutschen Sprachwissenschaften an den Uni Basel und Luzern. Dazwischen Pakethochstapler auf der Post, Kinderbetreuer, Velokurier, Marktfahrer, IG-Velosekretär und Aushilfslehrer, dies allerdings nur einmal…
  • 1990 Ich finde mich nach mehreren Verzichten von besser Platzierten mit knappen 23 Jahren im Krienser Einwohnerratssaal wieder.
  • 1998  bis 2001 Sekretär der Grünen Luzern. So macht man die Berufung zum Beruf.
  • 1999 Wahl zum ersten grünen Einwohnerratspräsidenten in Kriens, alle Beteiligten überstehen das Präsidiumsjahr bestens
  • 2001 bis 2002 Die Berufung rief zu laut, deshalb Stellenwechsel zur LZ als Regionalredaktor. Nach kurzer Irritation bürgerlicher AgglomerationspolitikerInnen (was macht denn der mit dem Stift hier?) ergab sich eine allseits gute Zusammenarbeit

Im Dreieck Luzern – Züri – Bern

  • 2003 bis 2011 Zuerst Kampagnenleiter und dann stellvertretender Geschäftsleiter des Deutschschweizer Mieterinnen- und Mieterverbands
  • 2004 bis 2008 Copräsident der besten Luzerner Partei mit Rosa Rumi zusammen.
  • 2007  bis heute Kantonsrat im Kanton mit den tiefsten Unternehmenssteuern und höchsten Arbeitszeiten.
  • 2007 Wahl in den Vorstand des VCS Luzern und 2014 zum Präsidenten. Stets im Einsatz für eine umweltfreundliche Mobilität und als Zielscheibe bei jeder Aufhebung eines halben Meters Strasse oder der Einführung einer Parkplatzgebühr.
  • 2011 bis heute Berner Luft schnuppern als Generalsekretär des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands.
  • 2015 bis heute Mitglied der Planungs- und Finanzkommission des Kantonsrats, hauptsächlich damit beschäftigt, stets neue Finanzlöcher zur Kenntnis zu nehmen
  • Und seit vielen Jahren unregistriert verpartnert mit Thom Schlepfer

Und wer es gerne noch in Tabellenform hat: Hier mein Lebenslauf