Herzlich willkommen

So, da bin ich jetzt. Seit heute bin ich mit dieser Seite online und ich hoffe, dass sich einige für meine Meinung interessieren, einige auch mitdiskutieren und hier Gespräche und ein Austausch stattfinden kann. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare

Integration à la Blocher

Der Bund will sich stärker in Integrationsfragen engagieren. Und wie, das gab Blocher heute vor: Die Konzentration auf den Spracherwerb ist sicher gut, wie auch, dass es mehr Mittel vom Bund geben soll. Allerdings sind diese bescheiden: Die Kosten von Deutschkursen dürfen die Lernenden selbstverständlich weiterhin alleine tragen, Kurse werden aber verstärkt vorgeschrieben und die Kenntnisse dann abgetestet. „Integration à la Blocher“ weiterlesen

Sardinenzüge

Gestern im Zug – irgendwie war er etwas kürzer als sonst, nur ist das schon längst keine Entschuldigung mehr – also gestern stand mann und frau einträchtig wieder einmal von Zürich bis nach Zug, dann durften die nächsten Einsteigenden stehen…Immer öfters sind die Züge Zürich-Luzern abends komplett überfüllt. Stehen geht ja, wenn man mit einer S-Bahn eine oder zwei Stationen fährt, aber auf diese Distanz ist das definitiv nichts, sagt mein Rücken und meine Geduld. Liebe Leute, statt neue Umfahrungen für Autos rund um Luzern und rund um die halbe Schweiz zu planen, statt grosse Worte über irgendwelche Heimführung von Zürcher Arbeitsplätze in die Innerschweiz zu träumen, helft einfach endlich mit, damit im hier und jetzt das Pendeln nicht noch ärger wird: Mir ist es egal, ob die Rotseelinie ausgebaut wird oder Luzern einen unterirdischen Durchgangsbahnhof erhält, aber macht bitte endlich Nägel mit Köpfen. Dasselbe gilt natürlich auch für den Zimmerbergtunnel zwischen Thalwil und Zug. Dann können da mehr Züge durch, sagt nicht nur mein Rücken.

Und nochmals: Steuern

Aha, die Economiesuisse bringts an den Tag: 60 Prozent des Staates finanzierten Unternehmen und die 20 Prozent Besserverdienenden. Und alleine gerechnet würden diese 20 Prozent Besserverdienende 35 Prozent der Staatsausgaben finanzieren. Das nennt die Economiesuisse dann einen Beweis für unser solidarisches Steuersystem.
Aber bitte sehr: In einem Land, wo Bestverdienende schnell einmal das vier- oder fünffache von dem verdienen, was Leute mit einem kleinen Lohnen nach Hause tragen, ist die genannte Zahl weiss Gott kein Beleg für eine grosse Solidarität.
P.S 1: Und dann gibt es noch jene fantastischen Lohnzahlungen über der Millionengrenze..

Velowege

Zurück von einer Velotour entlang der Ostseesküste fällt mir der Hindernislauf für Velofahrende hierzulande noch mehr auf. Gut, an der Ostsee sind die Platzverhältnisse nicht so beengt und man heisst velofahrende TouristInnen ausdrücklich willkommen. Trotzdem: In der Kuonimatt ist schon wieder auf einem offiziellen Veloweg eine Schranke eingebaut worden. Beim Gewerbegebäude der Ercolani-Firmen – ich nehme an, damit die Velofahrende auf die parkierenden Autos aufpassen müssen und nicht umgekehrt. Man muss herumzirkeln und bedarf nicht einmal eines leichten Rausches, und schon muss man auch absteigen, zum Beispiel wenn man einen Anhänger mit dabei hat.
Wenn es um tolle Brücken (Überquerung des Nordzubringers zwischen Kuonimatt und Roggern) geht, wenn neue Velowege gepflastert werden, dann ists recht. Wenn es schlicht darum geht, Velofahrenden den Vortritt zu lassen, ist man hierzulande knausrig.

Wichtiger Einsatz des VCS

Einmal mehr kritisiert die Neue LZ den Verkehrsclub der Schweiz für eine Einsprache und wirft ihm vor, mit dem Einsatz des Verbandsbeschwerderechts gegen die Baubewilligung der IKEA einen wichtigen Bau zu verzögern. Das ist unverständlich – denn der VCS macht gemäss dem Zeitungsartikel eigentlich nur eine Aufgabe, die von der Baubehörde hätte erledigt werden müssen. Wenn abgemacht wird, dass ein Verkaufsgeschäft nicht mehr als eine bestimmte Anzahl Autofahrten verursachen darf, dann erwarte ich, dass bei einem Überschreiten dieser Grenze Massnahmen ergriffen werden. „Wichtiger Einsatz des VCS“ weiterlesen

Rütli ahoi. Juni 2007

Steuerfrau Oberst Christina Kolumba Egerszegi wurde etwas nervös. Seit vier Stunden hockten sie in diesem schummrigen und engen Raum und wussten immer noch nicht, ob ihre Mission klappen würde. All das hatte ihr La Capitana Michelina Calamares Reyos eingebrockt mit ihrer Sturheit. Diese schaute durch das Rohr nach oben und rief schon wieder, „Isch sähe Land. Wir werden ünser Siel erreischen.“ Dabei hatten sie sich in einem dieser Seearme total verfahren, alles sah so verdammt gleich aus, nur Fische, Seegras und Wasser. Vor allem Wasser. „Rütli ahoi. Juni 2007“ weiterlesen

Krienser Hochwald

An schönen Sonntagen geniessen Tausende von Leuten im Krienser Hochwald oben die schöne Natur. Seltene Pflanzen wachsen rund um die Krienseregg, es gibt Moore mit faszinierenden Farben und Natur pur. Das lässt sich die Gemeinde Kriens einiges kosten. Unter der Leitung des verstorbenen FDP-Gemeinderates Josef Mattmann wurden Anfang der 90er Jahre mit den Bauern Pflegevereinbarungen abgeschlossen, die zum Ziel hatten, die noch vorhandenen Moor- und Sumpfgebiete zu schützen – viele sind nämlich bereits trockengelegt worden oder von Wald überwuchert, weil sie nicht mehr gepflegt wurden. „Krienser Hochwald“ weiterlesen