Das FDP-Perpeetum-Mobile: Steuern senken ohne Leistungabbau

Die FDP Kriens schreibt auf ihrem Flyer zur Abstimmung über den Krienser Voranschlag:

„Die Investitionen in unsere Infrastrukturen wie Schulhäuser, Zentrumsentwicklung, Gemeindestrassen, Wasserversorgung und Schwimmbad sind genehmigt und somit gesichert. Eine Steuersenkung um 0.05 Einheiten hat darauf keinen Einfluss.“

Auch sonst gebe es keinen Abbau, Budget für die Schulen nix gestrichen und so weiter und so fort. Wers glaubt, wird selig, oder vielleicht liberal. Fakt ist: Die Gemeinde Kriens muss hohe Einbussen bei den Steuern auf Grund der kantonalen Revisionen des Steuergesetzes hinnehmen und die zuerst mal verkraften.Ohne Einsparungen ist diese Steuersenkung nicht zu verkraften, vor allem auf die nächsten Jahre hinaus.

Der Druck gerade auch auf die Investitionen nimmt zu. Und wer gewisse Krienser Schulhäuser kennt, der weiss, dass hier schon lange gespart wurde.

2 Antworten auf „Das FDP-Perpeetum-Mobile: Steuern senken ohne Leistungabbau“

  1. Meiner Meinung müssen auch Luzern und Horw viel Infrsturktur tragen und dies bei viel tieferen Steuern!

    Wenn man z.B den Kosten/Nutzen des neuen „Parkleitsystem“ anschaut (um nur ein Beispiel zu nennen) hat Kriens noch zu viel Geld für Dummheiten in ihren Kassen.

  2. Kein Wunder, haben Horw und Luzern tiefere Steuern. Das hat nix mit überteuerten Krienser Projekten zu tun (auch Luzern hat ein Parkleitsystem), sondern mit der Steuerkraft pro Person. Bei einem gleich hohen Steuerfuss hat Horw am Schluss mehr Geld in der Kasse als Kriens (und eben auch Luzern) weil dort die Durchschnittsperson ein höheres Einkommen hat. Da kann Kriens noch so strampeln…

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