Lärm: Man lebt eben doch nicht damit.

Heute hat der Kanton Luzern neue Zahlen zur Lärmbelastung im Kanton veröffentlicht. Jede siebte Person lebt oder arbeitet in Gebäuden, die einer Lärmbelastung ausgesetzt ist, die über den Grenzwerten liegt.  Eine erschreckende hohe Zahl. Lärm stört, macht aber auch krank. Deswegen müssen Gebäude, die einer zu hohen Lärmbelastung ausgesetzt sind, saniert werden und natürlich: müsste der Lärm bekämpft werden.

Ein Mittel gegen zu starken Lärm sind Temporeduktionen auf der Strasse. Dies schreibt auch die Dienstelle Umwelt und Energie in ihrem Communiqué, „Massnahmen an der Quelle haben erste Priorität“. Leider ist das nur die eine Hälfte der Wahrheit. Wird im Kanton eine Strasse saniert, so werden lieber und häufig Schallschutzfenster eingebaut, als dass im Siedlungsgebiet Tempo 30 umgesetzt würde, nein, diese Massnahme wird jeweils nicht einmal geprüft. So gibt man denn Geld für teure Fenster aus, die im übrigen auch nur jenen helfen, die sich im geschlossenen Raum aufhalten, statt Tempo 30 umzusetzen, das neben der Lärmverringerung noch zu weiteren Verbesserungen führen kann.

Darf man das stur nennen?

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